Hurra, das Christkind ist da!
Weihnachtstraditionen in Südtirol
Während anderswo der Weihnachtsmann die Geschenke bringt, ist es in Südtirol seit Jahrhunderten das Christkind.Pünktlich nach der nachmittäglichen Christmette, bringt das Christkind je nach Familiengepflogenheiten zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr die "bestellten" Geschenke und drapiert sie schön unterm Christbaum.
Geschenke auf "Bestellung"
Endlich Heiligabend!
Schon Tage vor Heiligabend sind die Kinder richtig aufgeregt und können die Bescherung kaum noch erwarten: schließlich haben sie geholfen Kekse zu machen, haben jeden Morgen das Türchen am Adventskalender geöffnet, den Weihnachtsbaum geschmückt und die Weihnachtskrippe aufgestellt.Bevor am 24. Dezember das Christkind kommt, müssen die Kleinen gegen 16.00 Uhr aber noch zur Kindermette. Ein Familienmitglied bleibt aber zu Hause. Offiziell um dem Christkind Einlass zu gewähren; inoffiziell um die Geschenke unter den Weihnachtsbaum zu legen.
Nach der Mette geht’s mit dem "Betlehem-Lichtchen" in der Hand zurück nach Hause. Bevor es es in die wohlig-warme Stube zu den Geschenken geht, muss erst das Christkind sein OK geben. Mittels Glöckchen-Klingen signalisiert es das Eintreffen der Geschenke. Die Kleinen sind jetzt nicht mehr zu halten: kaum erklingt das Glöckchen, stürmen die Kinder die Stube und stürzen sich auf die Päckchen.
Und siehe da: Das Christkind hat genau das gebracht, was sich die Kinder gewünscht haben!
Familienurlaub in Südtirol

